Einschulungsjahrgang 2021/2022 b

In der Projektwoche haben wir unsere Heimatstadt besser kennengelernt. Schon lange wollten wir einige der naheliegenden Quellen aufsuchen und probieren. Bad Wildungen ist durch die Quellen ein Kurort geworden. Am Morgen als es losgehen sollte, haben wir einen kleinen Abstecher ins Helenental gemacht, denn das Wetter war bestens – feucht und warm. Unbedingt wollten wir Salamander im Helenental entdecken. Und so war es. Wir sahen einen auf dem glitschigen Weg ins Helenental. Dann sind wir den Pärnerweg entlang zur Stahlquelle und Talquelle gelaufen. Beide Quellen schmeckten gut, aber ein bisschen nach Eisen. Durch den Wald sind wir am Golfplatz in Bad Wildungen angekommen. So schnell ist man doch zu Fuß in Bad Wildungen. Auf der Brunnenallee sahen wir den Fürstenhof, ein besonderes Haus unserer Heimatstadt. Am Ende der Brunnenallee aßen wir alle eine Kugel Eis bei Alfredo. Mit dem Bus ging es wieder zurück zur Schule. Zwei Tage später sind wir direkt mit dem Bus nach Bad Wildungen gefahren, um die Altstadt zu erkunden. Zuerst ging es durch den Quellentunnel, zur Schlossquelle und zur Königsquelle. Beide Quellen liegen in Europas größten Kurpark. Diese Quellen schmeckten uns noch besser. Bergauf sind wir den Schlossberg. Oben angekommen waren wir beeindruckt von dem wunderschönen Schloss. Von der Terrasse hatten wir einen einmaligen Blick auf unsere Stadt. Besonders gut konnten wir die Altstadt mit Resten der Stadtmauer und dem Roten Hahn von dort sehen. Zu Fuß ging es in die Altstadt, dort sahen wir die Mauerreste am Lindentor, das kleinste Fachwerkhaus der Stadt, den Meerschlund und Wehrturm Roter Hahn, die Notpforte, einen Erker, in dem früher ein Klo war, das Waisenhaus, die Stadtkirche mit dem „Welshen Dach“, das Spritzenhaus, früher Feuerwehrhaus, die Stadtkirche, Bunker (es gab 18 Stück), Reste des grauen Turms. Leider war die Kirche verschloss, so dass wir nicht das Altarbild von Conrad von Soest sehen konnten. Von dem außerhalb liegenden Wehrturm Rondell oder Bollwerk genannt, hatte wir nochmals einen tollen Blick auf die Stadt. Natürlich haben wir wieder eine Kugel Eis bei Sagui gegessen. Mit dem Bus ging es wieder zurück zur Schule. Jetzt kennen wir unsere Heimatstadt besser. Es gibt noch viel zu entdecken.

Jedes Jahr ist am 22. März Weltwassertag. In diesem Jahr haben wir, die dritte Klasse, bei einem Informationsstand in Bad Wildungen mitgewirkt und im Kunstunterricht mit Wasserfarben und Acrylfarben Collagen zum Thema erstellt. Es entstanden z. B. Bilder „Unterwasserwelt“, „Meerestiere“ und „Jeder Tropfen Wasser ist kostbar für die Erde“. Am Ende fand eine Preisverleihung statt. Die Entscheidung fiel der Jury sehr schwer, da so viele tolle Bilder entstanden sind.  Es gab neun Gewinner. Sie konnten sich über Eisgutscheine freuen. Viele Eltern und Kinder sind gekommen und konnten sich mitfreuen.

Am 13. Oktober haben wir in der Wandelhalle ein Theaterstück zum Thema     „Cyber- mobbing“ und „Medienkompetenz“ erlebt.

In der Aufführung wurde ein Junge erpresst und ein Mädchen mit einem peinlichen Foto im Internet gedemütigt. Wir haben dort erfahren, dass solche Fotos niemals ins Internet gestellt werden dürfen. Auch der Bürgermeister Herr Gutheil und viele andere bekannte Personen waren dort.

An der wunderschönen Wasserwand haben wir gefrühstückt.

 

Am Montag haben wir einen Brotteig nach Rezept hergestellt und dann das Brot in der Schulküche gebacken. Viele Körner waren darin.

Dieses Vollkornbrot haben wir dann am nächsten Tag auf unserer Wanderung zur Jägersburg probiert. Sehr unterschiedlich waren die Meinungen der Kinder. Unterwegs haben wir auf den Feldern gesehen wie die Gerste als kleine Pflanze wächst.

Am Donnerstag sind wir mit dem Bus zur Wassermühle nach Kerstenhausen zur Familie Lux gefahren. Dort konnten wir sehen, wie aus Roggen Roggenmehl gemahlen wird. 13 Mal muss das Korn gemahlen werden, bis am Ende das Mehl und die Kleie überbleibt. Die Mühle ist schon sehr alt, seit dem Mittelalter gibt es sie. Das war sehr beeindruckend. Anschließend durften wir noch die Kühe und Rinder mit Kleie füttern. Auch die Kälbchen haben einige Kinder gestreichelt.

Am 7. Oktober 2022 sind die Klassen 2a und 2b gemeinsam durch den Wald zum Gershäuser Hof gewandert. Unterwegs haben wir gesehen wie die Gerste auf den Feldern aufgegangen ist. Wir haben viele verschiedene Bäume kennengelernt. Auch an der Baumrinde kann man den Unterschied zwischen einer Eiche und einer Buche erkennen. Kurz vor unserem Ziel haben wir Fliegenpilze entdeckt. Auf dem Hof haben wir von Frau Monstadt Kekse und Tee bekommen. Wir haben Kastanien gesammelt und die Pferde gesehen. Mit dem Bus konnten wir wieder zurück zur Schule fahren. Das war ein schöner Ausflug.

Wir sind mit den Familien der Klasse 1b in Bergfreiheit im Schneewittchen-Dorf gewandert. Danach haben wir gegrillt und im Wald gespielt. Es gab dann noch tolle Spiele an Stationen. An jeder Station haben wir einen Stempel bekommen. Am Ende haben wir alle etwas gewonnen. Wir hatten viel Spaß! Es war ein toller Tag!