Hallo liebe Kinder, hier ist Frau Meise, eure Schulmeise. Wo seid ihr denn alle? Es ist in diesem Jahr so still bei euch. Ach richtig, leider dürft ihr ja zur Zeit nicht zur Schule gehen. Nun, dann muss ich hier die Stellung halten.

Ich baue gerade ein Nest in eurem Nistkasten, der oben beim Klassenzimmer der vierten Klasse hängt. Dabei achte ich darauf, dass ich alle Stellen gut auspolstere und weiche Materialien, wie Moos, Grashalme oder kleine Wurzeln verwende. Mein Mann hilft mir etwas dabei, aber den Großteil erledige ich selbst. Mal sehen, wie lange ich für mein gemütliches Nest brauche. Ich melde mich auf jeden Fall wieder bei euch, wenn es etwas Neues zu berichten gibt. Bleibt schön gesund und genießt das tolle Wetter!

Seilspringen macht Schule

Am 11. März 2020 haben unsere Viertklässler am Workshop „Skipping Hearts“ teilgenommen. Dieser wurde von der Deutschen Herzstiftung ins Leben gerufen, um Kinder durch Seilspringen zu mehr Bewegung zu motivieren.
In zwei Schulstunden wurden die Kinder von einer erfahrenen Workshopleiterin in die Grundtechniken des Seilspringens eingeführt. Es wurden verschiedene Sprünge erarbeitet, die alleine, zu zweit oder auch in der Gruppe durchführbar sind.
Nach einer anstrengenden Übungsphase führten die Viertklässler ihr Können der gesamten Schulgemeinde vor. Die Zuschauer staunten über die Sprungvariationen und belohnten das Durchhaltevermögen mit viel Applaus. Abschließend haben alle Kinder das Seilspringen mit Begeisterung ausprobiert und so etwas für ihre Gesundheit getan.

Am Morgen sind wir mit dem Bus Linie 410 nach Borken gefahren, von dort sind wir weiter mit dem Zug nach Marburg. In Marburg angekommen sind wir zum Chemikum gelaufen, das war gar nicht weit. Zuerst haben wir am großen Tisch gefrühstückt und sind anschließend noch zur Elisabeth-Kirche gelaufen, da wir noch etwas Zeit hatten. Es ist eine wunderschöne, alte Kirche.
Wieder im Chemikum angekommen, wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt. Jeder bekam einen weißen Kittel und eine Schutzbrille, damit keine Chemikalien an unseren Körper und an die Anziehsachen gerät. Wir haben die Regeln erklärt bekommen, an die wir uns halten mussten.
Es ging los: Jede Gruppe hatte einen anderen Versuch gemacht, es gab ungefähr 20 Versuchsstationen. Am besten hat mir der Versuch mit dem Luftballon gefallen. Der Luftballon wurde über eine Kerze gehalten, er ist geplatzt. Ein anderer Luftballon, der mit Wasser gefüllt war, wurde auch über die Kerze gehalten, er ist nicht geplatzt. Das hat mich sehr beeindruckt. Bei einem anderen Versuch wurde ein Luftballon über Fell gerieben und dann über Salz und Pfeffer gehalten. Beides wurde sofort vom Luftballon angezogen. Auch der Versuch mit dem Trockeneis, welches – 78°C hat, war cool. Anfassen darf man es auf keinen Fall, man bekommt kalte Verbrennungen. In einem Behälter mit warmem Wasser haben wir Trockeneis gelegt, dann kam noch Spülmittel dazu. Jetzt lief der Behälter über und es kam ganz viel Schaum herausgelaufen. Den konnten wir anfassen, es fühlte sich merkwürdig an.
Als die Zeit vorüber war, sind wir zurück zum Bahnhof gelaufen und mit dem Zug nach Marburg gefahren. In Borken haben wir uns in der Stadthalle aufgewärmt und dann den Bus nach Odershausen genommen.
Es war ein aufregender Tag!
Text: Melina, Jule, Floriane

An unserer Schule ist es Tradition, dass wir uns jede Woche zum Adventssingen im Foyer treffen. Bereits nach den Herbstferien beginnen wir mit dem Einüben von Liedern, Gedichten, Tänzen und kleinen Theaterstücken.
In diesem Jahr haben unsere Erstklässler einen Tanz präsentiert. Die zweite Klasse hat uns die Geschichte „Wie Joschi zu seinem Meerschweinchen kam“ vorgelesen. Die Drittklässler beeindruckten uns mit ihrer Aufführung zur Geschichte „Die kleinen Leute von Swabedoo“. Unsere Großen haben am letzten Schultag das Stück „Warum es keine Weihnachtslärche gibt“ vorgetragen.
Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Eltern und Gäste am Adventssingen teilgenommen haben und wünschen allen Kindern, Eltern, Mitarbeitern und Freunden der Auenbergschule ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2020!

In der Woche vor den Herbstferien haben wir, die Kinder der 2. Klasse, in Gruppen unsere Traumdörfer geplant. Alle haben ihre Ideen erst aufgeschrieben und aufgemalt und dann den anderen Kindern vorgestellt. Als wir uns dann geeinigt hatten, was es alles in unserem Dorf geben soll, haben wir angefangen zu bauen. Wir haben auch Playmobil, Lego und Schleichtiere von zu Hause mitgebracht. Das Bauen hat sehr viel Spaß gemacht und es sind ganz unterschiedliche Dörfer entstanden. Weil wir die Dörfer ja leider wieder abbauen mussten, haben wir sie von oben aus der Vogelperspektive fotografiert. Am nächsten Tag haben wir Pläne von unseren Dörfern gezeichnet. Dazu konnten wir die Fotos gut gebrauchen.

Wir, die Klasse 4, hatten vom 23.9.2019 bis 26.9.2019 die Projektwoche MÄUSE. Unsere Klasse hat viel über die kleinen, zärtlichen Nagetiere gelernt. Immer in der 3. und 4. Stunde sind wir mit Frau Wetzel in den Nebenraum gegangen. Natürlich brauchten die Mäuse auch ein Zuhause! Das bedeutete Material besorgen (Lebensraum Nadelwald, Laubwald, Wiese und Hecke) und daraus ein Nagarium bauen, was sich so gut wie möglich an ihren natürlichen Lebensraum anpasst. Mäuse leben ja eigentlich nicht in Gehegen, sondern auf Wiesen, Nadel- oder Laubwäldern und auch oft in Hecken. Für uns war es besonders lustig, wenn die Mäuse unter unsere Klamotten krabbelten oder in unseren Kapuzen fast einschliefen. Nicht so toll war es, wenn sie auf uns köttelten oder pinkelten. Nach dieser Projektwoche hatten viele den Wunsch eigene Mäuse zu besitzen. Traurig war es dann, als sie leider gehen mussten…

Text: Lena und Peer

Am 17. Oktober haben wir Erstklässler an einer Busschulung teilgenommen. Wir sollten lernen, wie man sich während einer Busfahrt und an einer Bushaltestelle verhält. Dazu haben wir uns zuerst einen interessanten Film angeschaut und anschließend die einzelnen Situationen besprochen. Nach der großen Pause sind wir mit dem Bus nach Bad Wildungen gefahren. Dort wurde uns gezeigt, was passiert, wenn wir am Bus drängeln oder uns nicht richtig hinsetzen. Außerdem durften wir uns auf den Fahrersitz setzen und schauen, was ein Busfahrer sieht und was er nicht sieht. So konnten wir verstehen, warum es bestimmte Regeln beim Busfahren gibt.

In der Projektwoche vor den Herbstferien haben wir uns mit dem Thema „Wetter“ beschäftigt. Wir haben die Wettersymbole festgehalten und überlegt, was man alles beim Wetter messen kann. In den darauffolgenden Tagen haben wir das Wetter mit Messinstrumenten an der Wetterstation in der Schule beobachtet und täglich unsere Messungen aufgeschrieben. Dazu gehörten die Temperatur, Windstärke und –richtung, der Niederschlag und die Wolkenbildung am Himmel. Eine Wetterfahne und ein Niederschlagsmessinstrument haben wir gebaut. Jetzt wollten wir noch mehr wissen: Wie entsteht ein Regenbogen? Was passiert bei einem Gewitter und wie funktioniert ein Kompass? Nach den Ferien werden wir uns noch weiterhin mit dem Thema beschäftigen. Am Mittwoch haben wir einen kleinen Rundgang durch das Helenental gemacht und haben sehr viele Feuersalamander gesehen. Das war ein Erlebnis.

In unserer Projektwoche vor den Herbstferien haben wir Besuch von Frau Wetzel vom BFZ und ihren Meerschweinchen bekommen. Sie hat viel über Meerschweinchen erzählt und uns all unsere Fragen beantwortet. Jeden Tag durften wir mit Flecki, Lucy und Co kuscheln und spielen. So haben wir viel über die Tiere und ihre artgerechte Haltung gelernt. Vielen Dank Frau Wetzel!

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien sind wir bei großer Hitze mit dem Bus Linie 500 nach Kassel gefahren. Im Bus war es schön kühl. In Kassel angekommen sind wir in Ruhe durch den Auepark zum Planetarium gelaufen. Vorher haben wir noch ein Picknick gemacht. Um 12 Uhr war dann die Führung im Planetarium. Wir haben die Planeten und einige Sternbilder kennengelernt. Es war großartig, und wir haben viel gelernt. Pünktlich um 15.30 Uhr waren wir wieder mit dem Bus in Bad Wildungen.